11.06.2020, von Karl Bärsch, Pressebauftragter

Nach der Coronapause nimmt das THW-Worms den Dienstbetrieb wieder auf.

Nachdem das THW den Dienstbetrieb am 15.03.2020 wegen der Corona-Pandemie eingestellt hat können wir jetzt den Dienstbetrieb unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen schrittweise wieder aufnehmen.

Bei der Wiederaufnahme richtet sich der THW-Ortsverband an den von der Bundesanstalt THW vorliegenden Pandemieplan, der in die unterschiedlichen Eskalationsstufen der Pandemie von „Sehr hoch, hoch, mittel und gering“ dem Verlauf der Pandemie angepasst ist.

Der Ortsverband setzt die Verfügung des Präsidenten der Bundesanstalt THW um und hat dazu in einer Sondersitzung einen separaten Dienstplan mit den Einheitsführern erarbeitet. In der gleichen Sitzung wurden die Einheitsführer über die besonderen Verhaltensmaßnahmen und Hygienestandards aufgeklärt. Alle Verhaltungsvorschriften wurden den Einheitsführern in Form eines Protokolls mit Anhang der Verfügung des Präsidenten zugestellt.

Die Wiederaufnahme des Dienstbetriebes wurde auf den 08.06.2020 festgesetzt.

Der Verlauf der Pandemie wird weiter beobachtet und je nach Verlauf muss der gesonderte Dienstplan in die jeweilige Eskalationsstufe angepasst werden. Wir hoffen, dass der Verlauf der Pandemie sich weiter so abschwächt und wir sobald als möglich wieder in den Regelbetrieb übergehen können.

Auch die Gruppenstunden der Jugendgruppe ist unter besonderen Regelungen ab den 12. Lebensjahr wieder möglich. Dazu wird der Ortsjugendbeauftragte Thomas Vogt die Jugendlichen und deren Eltern gesondert benachrichtigen. Da die Gruppenstärke auf 12 Jugendliche begrenzt wurde, ist auch hier eine gesonderte Planung von Nöten. Für die Jugendlichen zwischen 10 und 12 Jahren darf zurzeit noch keine Zusammenkunft stattfinden, so dass dieser Gruppe zurzeit noch keine Gruppenstunde angeboten werden kann.

In der Zeit des Lockouts des THW vom 15.03.2020 bis zur Wiederaufnahme des jetzt beginnenden Dienstbetriebes war das THW-Worms aber auch immer wieder für unsere Bürger im Einsatz. So wurden in dieser Zeit alleine acht Mal die Gruppe „Eigentumssicherung“ alarmiert und führte die unterschiedlichsten Sicherungsmaßnahmen durch.

Der Technische-Zug mit seinen Fachgruppen war im Einsatz bei einem Hausbrand in Dittelsheim-Heßloch und hat die Abstützung eines Holzvorbaues vorgenommen. In Worms-Abenheim wurde zu einem Wohnhausbrand alarmiert; nach einem Brand in der Römerstraße in Worms musste eine Decke gesichert werden und wieder zu einem Brand in Dittelsheim-Heßloch mussten die Helfer ausrücken. Zu dem Hausbrand in Abenheim wurde auch noch die Fachgruppe „Logistik-Verpflegung“ nachalarmiert. Die Fachgruppe hat die Einsatzkräfte mit Speisen und Getränken versorgt. Auch am 06.06.2020, an dem sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ eine Kundgebung von der rechtsextremen Szene in Worms mit fünf Gegendemonstrationen war das THW im Einsatz.

Der THW Ortsbeauftragte Klaus-Peter Fuhrmann betonte in der Sondersitzung, dass diese Zeit der Pandemie auch für den THW-Ortsverband eine Zeit mit besonderen Herausforderungen ist. Auch er hätte in seiner über 40-jährigen Dienstzugehörigkeit das so noch nicht erlebt. Er bedankte sich bei seinen Einheitsführeren für deren Bereitschaft und Einsatz, unter den besonderen Bedingungen in den Einsätzen, die jeder für sich eine besondere Herausforderung darstellten.

Der Dank soll von den Einheitsführern an die Helfer übermittelt werden. Zur gegebenen Zeit, wenn dies wieder möglich ist, wird er vor der dann wieder vollständigen Mannschaft treten und sich bei seinen Helfern bedanken.

Wir alle sind stolz, eine solche Helferschaft im THW zu haben, die mit Zusammenhalt und Einsatzwillen immer wieder überzeugt. Er appellierte an alle Helfer, ihrem THW, auch in dieser sicherlich außergewöhnlichen Zeit, treu zur Seite zu stehen. Gemeinschaftlich werden wir auch diese Zeit meistern und alles gut überstehen.


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