30.01.2019, von Karl Bärsch, Pressebeauftragter

Übung der Fachgruppe Elektroversorgung (FGr-E)

Das THW-Worms übt mit seiner Fachgruppe Elektroversorgung (FGr-E) den Notbetrieb im Zentrum für Auslandslogistik (ZAL) im Landesverband Mainz.

Von Mainz aus in die ganze Welt.

Für die Auslandseinsätze der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ergeben sich aus der globalen Vernetzung steigende Anforderungen an die Komplexität der Einsätze. Gerade die Durchführung von Einsätzen in dem heutigen Sicherheitsumfeld erfordert besondere Ausstattung und Maßnahmen. Im Zentrum für Auslandslogistik (ZAL) wird sichergestellt, dass Einheiten des THW durch die zentral vorhandene Ausrüstung noch schneller in den Einsatz kommen. (Quelle: www.lv-herpsl.thw.de)

Um die Stromversorgung auch im Falle eines Netzausfalles sicher zu stellen wurde das ZAL auf den Notstrombetrieb aufgerüstet. Im Notfall muss das ZAL mittels Notstromversorgung seinen Betrieb weiter aufrechterhalten können. Dies ist für die schnelle logistischen Aufgabe, wie die Verfrachtung von Einsatzgerät zum Auslandseinsatz wichtig, um die Helfer und deren Einsatzgerät schnellstmöglich zum Flugzeug zu verbringen.

Um die Notstromversorgung sicher zu stellen, greift das THW auf sein Einsatzmodul Fachgruppe Elektroversorgung zu. Da die nächstgelegene Fachgruppe im THW-Worms stationiert ist, wurde am Samstag der erste Probebetrieb in Form einer Übung für diese Fachgruppe abgehalten.

Am Samstagmorgen ist unser Zugführer Daniel Fuhrmann mit seinem Gruppenführer Christian Beck und den Helfern der FGr-E zum Zentrum für Auslandslogistik nach Mainz aufgebrochen. Vor Ort wurde das mitgeführte Notstromaggregat (200 KV) in Stellung gebracht. Zunächst wurde das gesamte ZAL und der Landesverband vom Netz abgeschaltet. Unsere Helfer haben dann am zentralen Einspeisepunkt die Verbindung zum Notstromaggregat hergestellt. Das Aggregat wurde in Betrieb genommen und der Strom wurde der Anlage zugeführt.

In der Folge wurde ein etwa dreistündiger Probebetrieb durchgeführt. Nach und nach wurden die unterschiedlichsten Verbrauchergruppen zugeschaltet und in Betrieb genommen. Somit konnte genau festgehalten werden, wie die maximale Auslastung des Stromaggregates ausgenutzt werden kann. Die Übung wurde von drei Herren, der unterschiedlichen Fachbereiche des Landesverbandes begleitet, die durch die Übung erste Erfahrungen im Umgang im Notstrombetrieb erlangen konnten.

Im Rückblick der Übung konnte festgehalten werden, dass die Aufrüstung zum Betrieb mit Notstrom technisch einwandfrei funktioniert hat. Man aber mit einer Notstromleistung von 200 KVA doch an Grenzen stößt. Dem wird man mit einer Prioritätsliste entgegentreten, so dass im Notbetrieb auf verschiedenen untergeordneten Stromverbraucher verzichtet wird. Alle waren sich jedoch einig, dass man im Falle eines Stromausfalles den Betrieb aufrechterhalten kann und somit die THW-Einheiten auch schnell in den Auslandseinsatz entsenden kann. Eine wichtige Erkenntnis. Im Anschluss wurde das Aggregat wieder rückgebaut und die Stromversorgung zum Netz wiederhergestellt.

 

Im Einsatz waren:

  • Helfer: 5 Helfer mit insgesamt ca. 30 Einsatzstunden
  • Fahrzeuge:

    • MTW-Jugend (Mannschaftstransportwagen)
    • LKW-FGr.-E und Notstromaggregat 200 KVA


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