28.01.2019, von Karl Bärsch, Pressebeauftragter

Vollbrand in einem Wormser Mehrfamilienhaus mit tödlichen Folgen für den Wohnungsmieter.

Als die Feuerwehr im Friedrichsweg eintraf, war bereits dichter Rauch aus dem Obergeschoss aufgestiegen. Zwei Personen wurden vermisst gemeldet. Während die eine vermisste Person sich während des Brandes nicht in seiner Wohnung aufgehalten hatte und telefonisch außerhalb des Gebäudes erreicht werden konnte, konnte die zweite Person, bei der es sich vermutlich um den 65-jährigen Mieter der Brandwohnung handelt, trotz aller Bemühungen nicht mehr gerettet werden. Er wurde nach der Beendigung der Löscharbeiten tot in der Wohnung aufgefunden. Auch seine beiden Hunde haben das Feuer nicht überlebt.

Die Feuerwehr war mit einem Aufgebot von ca. 50 Feuerwehrleuten vor Ort und hat das Feuer von allen Seiten bekämpft. Dabei kamen auch zwei Drehleitern zum Einsatz. Im Laufe der Löscharbeiten wurde neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch das THW nachalarmiert.

Der Alarm ging um 11:16 Uhr beim THW ein. Alarmiert wurde die THW-Führung sowie die Fachgruppe-Logistik-Verpflegung. Der übermittelte Einsatzauftrag lautete Heißgetränke für die jetzt ca. 80 Helfer bereitzustellen und am Einsatzort auszugeben.

Fast zeitgleich wurde von der Abschnittsleitung Gesundheit, welche zum ersten Mal mit dem Modul SEG-Führung vom ASB im Einsatz war, der AB-Betreuung (Absetz-Container-Betreuung), der vom THW vorgehalten wird, zum Einsatzort beordert. Der Betreuungscontainer diente den Einsatzkräften, aber auch den Hausbewohnern, als Aufwärmraum.

Da der Einsatz einschließlich der Personenbergung, der Nachlöscharbeiten und der Aufräumarbeiten sich doch bis spät in die Nachmittagsstunden hinzog, wurde zusätzlich zu den Getränken auch heiße Gulaschsuppe und Schnitzelbrötchen gereicht.

Im Einsatzverlauf wurde dann noch der TZ (Technische Zug) zur Eigentumssicherung nachalarmiert. Der TZ hat mit eingesetzten sieben Helfern für die Brandermittlung sechs Fenster und zwei Türen notdürftig mittels Spanplatten verschlossen und somit einen Fremdzutritt zum Brandgebäude verhindert. Auch am Folgetag wurde die Eigentumssicherung von der Polizei nochmals zum Brandhaus beordert.

Vom THW waren im Einsatz:

  • 17 Helfer mit insgesamt ca. 70 Einsatzstunden
  • Fahrzeuge:     

    • MTW-Zug (Mannschaftstransportwagen)
    • MTW-Log-Verpflegung
    • PKW-Log-Führung
    • WLF (Wechselladerfahrzeug) mit AB-Betreuung
    • GKW-Eigentumssicherung
    • GKW (Gerätekraftwagen).

 

 


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