22.02.2021, von Karl Bärsch, Pressebeauftragter

Wasserrohrbruch in einem Wohnhaus macht das Haus unbewohnbar.

Am Dienstagmorgen kurz nach sechs Uhr wurde stark austretendes Wasser aus einem Wohnhaus in der Herrnsheimer Badegasse beobachtet. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte schnell feststellen, dass in der Doppelhaushälfte eine Wasserleitung geplatzt war.

Dass das Wasser schon längere Zeit austrat, zeigte sich an den Zwischendecken zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Stock. Die Strohdecken hatten sich schon gewölbt und hingen durch. Die Feuerwehr hat das Wasser abgestellt und das Haus teilgeräumt.

In der Folge wurde durch die Feuerwehr der Baufachberater des THW OV-Worms hinzugezogen. Sein Auftrag bestand darin, eine Beurteilung über die Standsicherheit des Hauses und insbesondere der Decken abzugeben. Nach der Lageerkundung durch unseren Baufachberater Daniel Fuhrmann gab dieser folgende Beurteilung ab: Das Gebäude ist aufgrund des Wasserschadens unbewohnbar. Akute Einsturzgefahr für das Haus besteht nicht. Es besteht allerdings die akute Gefahr, dass aufgeweichte Teile der Deckenfüllung herabfallen.

Das Gebäude wurde daraufhin vom Baufachberater und der Feuerwehr durch Flatterband gegen Zutritt gesichert. Vom Energieversorger wurde der Wasser-Hausanschluss freigelegt und vom Wassernetz getrennt.

 

Im Einsatz waren:

  • Berufsfeuerwehr Worms und Feuerwehr Worms, Löschzug Herrnsheim
  • Energieversorger ( EWR-Worms )


Vom THW Worms waren im Einsatz:

  • Baufachberater Daniel Fuhrmann
  • 2 Helfer mit insgesamt 3 Einsatzstunden
  • MTW-Jugend

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