03.04.2019, von Karl Bärsch, Pressebeauftragter

Früh übt sich wer später gut zusammenarbeiten will

Im Rahmen der Jugendarbeit hat die THW-Jugendgruppe gemeinsam mit der Jugend der Feuerwehr Stadt Mitte einen Ausbildungs-Samstag veranstaltet. Auf dem Gelände des THW Ortsverbandes Worms wurde nach der Vorstellung der beiden Jugendgruppen unter der Leitung von Thomas Vogt (THW) und Fabian Freihaut (FW-Stadtmitte) zuerst mit den einfachsten Grundlagen der Holzbearbeitung begonnen. Zunächst war die Zusammenarbeit der 22 THW-Jugendlichen und der 12 Feuerwehr-Jugendlichen noch verhalten, doch nach und nach wurden die Hemmungen abgebaut und es klappte immer besser.

Zum Auftakt mussten Holzstücke abgelängt und dabei auf einen geraden Schnitt geachtet werden. Anschließend wurde es schon spannender, denn der Umgang mit dem Forstner-Handbohrer stellte an die Jugendlichen schon eine Herausforderung dar und forderte einiges an Geschick ab. Auch einfache handwerkliche Tätigkeiten wie einen Nagel gerade in ein Holzstück einzuschlagen stellten sich nicht so einfach dar, wie zunächst angenommen. Nachdem mehrere Übungsstücke angefertigt waren, war der erste Ausbildungsteil auch schon beendet.

Der zweite Teil war für die Jugendlichen schon spannender, denn jetzt mussten die Jugendlichen zusammenarbeiten, was den Teamgeist stärken sollte.

Es galt eine sogenannte Leonardo-Brücke aufzubauen. Bei der Leonardo-Brücke handelt es sich um eine Bogenkonstruktion bei dem Holzteile so in einander geschoben und verbaut werden, dass eine feste tragfähige Brücke entsteht. Dabei wird auf Nägel oder Schrauben gänzlich verzichtet. Eine für die Jugendlichen interessante Aufgabe mit einem gewissen Erfolgscharakter. Stolz haben sich die Jugendlichen unter der aufgebauten Brücke versammelt.

Zum dritten Teil wurde eine klassische Feuerwehraufgabe gestellt. Es musste ein Feuerwehrschlauch ausgeworfen und ausgerollt werden und mit dem ausgeworfenen Ende mussten getroffen werden. Nicht alle waren so zielgenau und die Jugendlichen hatten schnell begriffen, dass selbst so einfache Aufgaben gelernt und immer wieder geübt werden müssen. Am Ende konnten die Jugendbetreuer festhalten, dass aus der anfänglich verhaltenen Gruppe sich eine voll motivierte Einheit gebildet hatte.

Das Ziel war erreicht, ein toller Ausbildungstag war schon vorbei. Alle waren sich einig: Es wird eine Wiederholung geben.


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