10.09.2022, von Karl Bärsch, Pressebeauftragter

Nach Wohnhausbrand Einsatzanforderung für den Baufachberater

Ein Großbrand in einer Hofreite in Gimbsheim hat einer zwölfköpfigen Familie das Wohnhaus unbewohnbar gemacht. Die Familie, zwei Erwachsene und zehn Kinder konnten das brennende Haus noch rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.

Laut Feuerwehr hat bei deren Eintreffen am Brandhaus der Dachstuhl im Vollbrand gestanden, der in der Folge sich auch auf das obere Stockwerk ausbreitete. Für die Feuerwehr ein besonderer Einsatz, steht das alte Fachwerkhaus doch im alten Ortskern. Dennoch konnte mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften und Feuerwehrgerät Schlimmeres verhindert werden. Nach erster Einschätzung kann man von einem Totalschaden am Haus ausgehen.

Nachdem das Feuer gelöscht war, war die Standsicherheit des alten Fachwerkhauses in Frage gestellt. Hier galt das Hauptaugenmerk den Außenmauern und ins besondere dem Dachgiebel.

Zur weiteren Abklärung wurde dann der Baufachberater vom THW-Worms hinzugezogen. Dieser stellte nach seiner Gebäudeerkundung fest, dass es im Giebelbereich durch den Brand und dem dadurch erreichte Wärmeeintrag in den Giebel eine gewisse Gefahr zur Standsicherheit ausgehen kann. Letztlich hat man gemeinsam mit der Einsatzleitung beschlossen, dass man von einer möglichen umfangreichen Abstützung der Mauer und des Giebels absieht, aber dass zur Sicherheit der Gehweg im Umfeld des Hauses abgesperrt werden muss.

 

Im Einsatz waren:

Feuerwehr:

  • FFW Gimbsheim
  • FFW Eich
  • FFW Alsheim
  • FFW Osthofen
  • FFW Alzey

 

Vom THW Worms waren im Einsatz:

  • Baufachberater / 2 Helfer mit 5 Einsatzstunden
  • Fahrzeuge: MTW-OV

 


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